Poetische Aufarbeitung

Nach außen hart

Sehr anschaulich und nah an der Wirklichkeit beschrieben, das Gedicht „Zugeschnürt“ der werten bloggenden Kollegin brigwords.
Das Bild von der sich verhärtenden Seele baute sich in meinem Kopf weiter aus und führte zu folgenden Zeilen:

♠♠♠

Felsenhart erscheint der Stein von außen,
unzerstörbar und zu brechen nicht.
Doch würd´ ein Blick ins Innere uns zeigen,
Risse, fein und tief zugleich.
So verwoben miteinander und so tief,
dass ein einz´ger Schlag genügt,
der an der richt´gen Stelle trifft.
Dann bröselt´s innen,
zerfällt bald ganz.
Zurück nur Staub und Splitter bleibt
und Urteil: „Instabil ist dieser Stein,
von Nutzen nicht.“

♠♠♠

3 Gedanken zu „Nach außen hart“

  1. Danke vielmals für deine weiterführenden Gedanken. Es ist immer ganz spannend zu erleben, was Wort und Bild bei anderen auslösen. Mich hat die Steinfigur ganz persönlich berührt. Überhaupt reden Steine in letzter Zeit zu mir. So hart wirken sie nicht mehr auf mich…sie können brechen und offenbaren ihr ganzes Innern
    Liebe Grüsse
    Brig

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